Artikelcodes / Warengruppen

 

Anhand von Artikelcodes können Artikel gruppiert bzw. klassifiziert werden.

Jedem Artikelcode ist ein Interner Code (IC) zugeordnet. Dieser legt die Grundkategorie der Artikel fest, die mit diesem Artikelcode angelegt werden.

 

  1. Einstieg
    • Stammdaten
    • Artikelverwaltung
    • Artikelcodes / Warengruppen

     

  2. Verzeichnis
  3. Anlage der Artikelcodes inklusive der entsprechenden Optionen.

    art_codes
    Modulansicht

     

    Artikel-Code (AC)

    einzigartiger Identifikator für diese Artikelgruppe

     

    Bezeichnung

    ... der Gruppe die eine Einordnung der Artikel eindeutig macht

     

    Interner Code (IC)

    vordefinierter Klassifikator für die Grundkategorie der Artikel dieser Gruppe

     

    Über den IC wird festgelegt, ob Artikel dieser Gruppe z.B. als Rohmaterial (IC=3), eigene Produkte / Produktionsteile (IC=10), Arbeitspakete / Dienstleistungen (IC=50) oder Qualifikationsartikel (IC=600) behandelt werden.

     

    Hinweis: Der IC steuert die systemische Behandlung in PRODAT, z.B. Lagerführung, Verhalten in Stücklisten und Kalkulation sowie die Zuordnung als Rohmaterial, Fertigungsteil oder Dienstleistung. Neue Artikelcodes werden daher in der Regel innerhalb eines bestehenden IC angelegt.Darüber hinaus werden in verschiedenen Modulen und Programmbereichen in Abhängigkeit des ICs Funktionen bereitgestellt/eingeschränkt.

     

    Hinweis: Die Bezeichnung des Artikelcodes muss nicht einzigartig sein. Um Verwechslungen vorzubeugen wird es empfohlen doppelte Benamung (oben zwei mal Werkzeug) zu vermeiden.

    Die vorgegebene Preisklasse für Verkaufspreisberechnung wird bei der Artikelanlage gezogen kann aber individuell pro Artikel geändert werden.

     

    Preisklassen werden im Modul Verkaufspreisklassen für Kundenklassen angelegt.

    Der Faktor für Verkaufspreisermittlung wird verwendet, um von Selbst/Herstellkosten die Verkaufspreisbasis zu berechnen.

     

    Bestimmt wird der Faktor in der Artikelverwaltung.

    Der Rundungsfaktor bezieht sich auf die Preisbildung. Er kann auch Artikelindividuell in der Artikelverwaltung geändert werden.

    Die Pufferzeit Material-Bedarfstermin ist als zeitliche Differenz zwischen dem geplanten Lagerzugang und dem Bedarfstermin (Lieferdatum KundenAuftrag, ABK Bedarfsdatum). Sie kann beispielsweise Lieferverzögerungen, Kommissionierungsdurchlauf, interne Qualitätsprozesse oder logistische Puffer abbilden, die nicht zum eigentlichen Produktionsprozess gehören.

     

    Hinweis: Die Pufferzeit ist nur relevant für Artikel dieser Gruppe und wenn es sich um eine bedarfsorientierte Beschaffung - also die Disposition nach Bedarfsentwicklung handelt. Unter Verwendung des Beorratungsverfahrens (wenn Meldebestände erreicht werden) hat die Pufferzeit keinen Einfluss.

    GME = Grundmengeneinheit

     

    Hier hinterlegte Einheiten werden als Standardeinheit für die Artikel dieser Gruppe verwendet. Die Standardeinheit kann auch Artikelindividuell in der Artikelverwaltung geändert werden.

    Vorgabe für Kontierung Buchhaltung.

     

    Wenn ein Artikel verrechnet wird (Eingangs- oder Ausgangsrechnung) kann über diese Vorgabe die Kontierung in der Buchhaltung angesteuert werden. Wird bei Artikelanlage gezogen und kann individuell überschrieben werden.

    Freigabesystem für Neuanlage von Artikeln.

     

    Wenn die Option aktiv ist, muss ein neu angelegter Artikel vor Verwendung freigegeben werden. Dies passiert im Artikelverzeichnis.

    Hier wird angezeigt, ob QS-Prüfungen hinterlegt sind.

     

    siehe QS-Prüfungen

     

    Hinweis:Verwenden Sie die Antenne, um alle Artikel der aktuell ausgewählten Artikelgruppe zu sehen.

     

Weiterführende Informationen

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